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Häufig gestellte Fragen

Der Wintergarten ist in der Regel ein zusätzlicher Wohnraum, dessen Bauteile voll isoliert
sind. Dazu gehören thermisch getrennte Alu-Profile, wärmegedämmtes Isolierglas und der
Fußbodenaufbau. Zusätzlich wird eine Heizung installiert, so wie auch bei einem normalen
Wohnraum. Ein Sommergarten sieht optisch oft genau so aus, aber der große Unterschied
liegt in der fehlenden bzw. nur minimalen Isolierung. Darum kann er im Winter nicht beheizt
werden. Daraus ergibt sich unter Umständen auch eine höhere Kondenswasserbildung, wenn
die Belüftung fehlt. Aus diesem technischen Unterschied resultiert im Vergleich ein
geringerer Preis für den Sommergarten.
Man kann sich einen „kalten“ Sommergarten ohne jede Isolierung errichten. Man kann z.B.
aber auch einfache Isolierungen einbauen. Ein weiterer Schritt wäre die Installation einer
elektrischen Infrarotheizung. Diese beheizt aber nicht den Raum, sondern erzielt einen
besseren Wohlfühleffekt. Eine leichte Wärmeerzeugung in einem minimal isolierten
Sommergarten kann z.B. geeignet sein, um Pflanzen überwintern zu lassen. Die Erfahrung
sagt, dass gar nicht oder nur gering isolierte Sommergärten für die ganzjährige Nutzung nicht
geeignet sind.
Für Wintergärten braucht man immer eine Baugenehmigung. Bei Sommergärten gibt es oft
ein vereinfachtes Verfahren. Bei Terrassendächern existiert für den Bereich M-V folgende
Regelung: Bis zu 30 m² Fläche können genehmigungsfrei überdacht werden, wenn alle
sonstigen allgem. Auflagen eingehalten werden, z.B. 3 m Abstand zum Nachbargrundstück.
Allerdings darf die Tiefe des Terrassendachs nur 3 m betragen. Weil in der Praxis tatsächlich
oft andere Maße gewählt werden, um etwa ausreichend Platz für einen großen Esstisch zu
haben, ist ebenfalls ein Genehmigungsantrag erforderlich.
Theoretisch ist es möglich, per Kamin zu heizen. Das bedeutet aber in Konsequenz für ein
Standardmodell ohne zusätzliche Wärmespeicherung, dass ich den Kamin auch wirklich jeden
Tag in Betrieb habe, rund um die Uhr. Weil das aber schon aus zeitlichen Gründen wenig
praktikabel ist, empfehlen wir eine andere Beheizungsart. Der Kamin kann dann zusätzlich
genutzt werden.
Ja, diese Regelungen sind in der Wärmeschutzverordnung EnEV festgehalten. Die
entsprechenden Werte verändern sich und werden regelmäßig angepasst, so wie sich auch
Materialstandards verbessern. Ein Wohn-Wintergarten wird z.B. in die Gesamtenergiebilanz
des Wohnhauses mit einbezogen. Dabei sind bestimmte Wärmedurchgangswerte des
Isolierglases verbindlich einzuhalten. Ausnahme: Bleibt beim nachträglichen Einbau eine
trennende Terrassentür zum Haus bestehen, gilt der Wintergarten als eigenständiges Bauwerk
und fällt nicht in die Gesamtenergiebilanz. Modernes Dreifach-Isolierglas kann übrigens
heute fast so gute Dämmwerte erreichen wie Mauerwerk. Allerdings mit dem Unterschied,
dass Wände Wärme speichern können. Glas kann das nicht.
Schon wenig Sonne und diffuses Licht genügen, um in verglasten Räumen einen
Wärmegewinn zu erzeugen. Denselben Effekt spürt man z.B. auch im Auto, der Innenraum
heizt sich in kurzer Zeit auf. Diese gewünschte Erwärmung kann allerdings an heißen Tagen
auch in ins Gegenteil umschlagen: Fehlende Beschattung führt dann zu einer Überhitzung.
Ohne weiteres können sich in einem Wintergarten zur Südseite 60 Grad Celsius oder mehr
entwickeln. Deshalb empfiehlt kein Fachmann einen isolierten Wintergarten ohne die
notwendigen Beschattungslösungen. Diese gehören untrennbar dazu.
Beim Wohn-Wintergarten ist eine zusätzliche Belüftung nicht nur sinnvoll, sondern auch
notwendig. Das Gleich gilt für eine automatische Beschattung. In der Regel bin ich tagsüber
nicht zuhause, möchte aber sichergehen, dass mein Wintergarten nicht überhitzt. Dafür gibt es
intelligente Einbauten, mit denen sich der gesamte Kreislauf aus Sonne, Hitze, Wind und
Regen regulieren lässt. Das beginnt z.B. beim Sonnenwächter. Dieser sorgt ab einer
bestimmten Sonneneinstrahlung dafür, dass die Markise aufgespannt wird. Ebenso lassen sich
Dachfenster automatisch steuern. Bei Sonnenschutzbauteilen hat wiederum der Wind oberste
Priorität, wobei der Windwächter hilft.
Ja, noch bevor ein Angebot erstellt wird, begehen wir standardmäßig das Grundstück des
Bauherrn. Vor Ort können wir dann genau solche Aspekte erfassen und berücksichtigen:
Ausrichtung des Wintergartens, vorhandene oder fehlende natürliche Beschattung durch
Bäume, Beschaffenheit des Untergrunds für die Bodenplatte, Grundstücksgrenzen, die
architektonische Umgebung.
Wir verwenden ausschließlich pulverbeschichtetes Aluminium. Die Eindeckung erfolgt mit
Glas, alternativ Polycarbonatplatten. Weil diese Kunststoffe viele Nachteile mitbringen, sind
sie aus der Sicht des Fachmanns nicht empfehlenswert: Lärmentwicklung bei Regen aufgrund
der Hohlkörper, Sonnenlicht dringt nicht ungehindert durch, im einfachen Standard nicht so
langlebig und windlastfähig wie Glas. Darüber hinaus kommen Markisen aus Textiltüchern
sowie Sonnensegel zum Einsatz.
Für öffentliche Bauten gelten z.T. erweiterte Vorschriften, was z.B. Sicherheitsglas oder
höhere Wind-/Schneelasten betrifft. Das gilt dann ebenso für Wintergärten. Optisch erkennt
der Beobachter keinen Unterschied, ebenso bei Terrassen in der Gastronomie. Der
Unterschied liegt in der erhöhten Stabilität und Langlebigkeit für den Dauerbetrieb. Solche
Markisen werden Tag und Nacht offen gelassen, bei jedem Wetter. Es gibt Sonnenschirme für
Hotels/Restaurants, die können bis zu 10 Windstärken ab. Das dafür verbaute Material und
die stärkeren Profile kosten deshalb auch etwas mehr als Modelle für den Privatverbraucher.
Ausschließlich. Wir haben nichts im Standardmaß, jeder Wintergarten bzw. jede
Bedachungslösung oder Markise ist immer eine individuelle Maßanfertigung. Unsere Kunden
bekommen bei uns darüber hinaus Dachverglasungen bis zu 4,50 m Tiefe in einem Stück,
ohne zusätzliche Sprossen. Diese durchgehende Glasfläche ergibt nicht nur eine schöne Optik,
sondern verhindert auch übermäßige Schmutzansammlungen (da Sprossen Schmutz
manchmal „magisch“ anziehen).
Diese innovativen Zeltstrukturen sind in dieser Form und Stabilität weltweit bisher einmalig.
Die Hexadomes werden im Boden verankert und sind so stabil, dass ich sie ganzjährig
draußen lassen kann. Es gibt sie in verschiedenen Größen, alle sind miteinander kombinier- und
koppelbar. Mithilfe von Übergangselementen lassen sich beeindruckende Zeltstädte für
große Events aufbauen. Und der Aufbau ist relativ leicht zu machen.
Nein. Standardmäßig stellen wir unseren Kunden bei Montagebeginn die 1. Rechnung, nach
Fertigstellung die Schlussrechnung. Wer bei Bestellung eine Anzahlung leisten möchte, erhält
dafür bei uns entsprechend Skonto, gestaffelt nach der Anzahlungshöhe.
Bei komplexeren Einrichtungen wie Wintergärten und Terrassenbedachungen in der Regel
10-12 Wochen. Geht es um Sonnenschirme oder Sonnenmarkisen, die saisonal in der Regel
sofort benötigt werden, können wir in 2-4 Wochen liefern bzw. montieren.
Ja, der gesamte Transport geschieht im Hintergrund. Wir bieten das komplette Paket:
Planung, Baugenehmigung, Fundament, Beleuchtungskonzept, Beheizung und Fußböden bis
hin zur Endmontage. Unsere Bauherren müssen sich im Prinzip um gar nichts kümmern,
wenn sie nicht möchten, können aber optional z.B. das Fundament selbst vorbereiten. Der
Aufbau einer Pergola-Markise dauert einen Arbeitstag, für Sommergärten benötigten unsere
Monteure 3-4 Arbeitstage. Für die Endmontage eines Wohn-Wintergartens sind 5-6 Tage
einzuplanen. Die vorbereitenden Arbeiten kommen dann noch dazu.
Wir geben ohne Einschränkung auf alle unsere Produkte 5 Jahre Gewährleistung.